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Christophe Mathieu

*1961

Der Weltenbummler unter den Designern

Der Weltenbummler Christophe Mathieu zählt zu den wichtigsten Designern für die spanische Premium-Marke Marset. Als gelernter Innenarchitekt versteht er sich exzellent darauf, seine Produkte so zu gestalten, dass sie eine optimale Wirkung im Raum zu erzielen vermögen. Der weit gereiste Mathieu ist bekannt für seine phantasievollen und ausgefallenen Entwürfe, wie die extravagante
Pendelleuchten-Serie Discocó, die er 2008 für Marset gestaltete.

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Christophe Mathieu – Zur Person

Als Wanderer zwischen den Welten hält es Christophe Mathieu meist nicht lang an einem Ort. 1961 in Hamburg geboren, zog es ihn für sein Studium zunächst nach Barcelona, wo er einen Abschluss in Innenarchitektur ablegte. Nach seinem Studium zieht es ihn zunächst in die italienische Design-Metropole Mailand. Hier arbeitet er mit bekannten Architekten zusammen, darunter auch Marco Zanuso Jr., Sohn des berühmten Marco Zanuso, der als einer der Vordenker und Pioniere des modernen italienischen Industriedesigns gilt. Gemeinsam mit Zanuso Jr. betreut er Projekte für namhafte italienische Marken wie De Padova und Driade. Gemeinsam mit anderen Architekten arbeitet er zudem an größeren Projekten, wie der Neugestaltung des Piazza della Republica in Mailand.

1989 schließlich zieht es Mathieu zurück an den Ort seines Studiums, nach Barcelona. Hier arbeitet er mit befreundeten Designern wie Alfredo Arribas und Javier Mariscal zusammen. Mariscal ist übrigens ebenfalls als Leuchtendesigner tätig und verantwortet unter anderem die modern anmutende Schreibtischleuchte für den italienischen Hersteller Artemide. Christophe Mathieu ist in den Folgejahren regelmäßig für Marset tätig, wo er zu einem der wichtigsten Designer avanciert. Hier entwickelt er auch seinen verspielten Stil weiter, der vor Phantasie und Kreativität nur so sprüht.
 

Christophe Mathieu & das Thema Licht

Für Marset gestaltete Christophe Mathieu bereits einige überaus erfolgreiche Leuchten und Leuchtenserien. Zu seinen ersten Arbeiten für den spanischen Edel-Hersteller zählen die Compass Pendelleuchten, die er bereits 1997 entwarf. Die klassisch gestaltete Leuchte kommt mit weißem Leuchtenschirm in Form einer Halbkugel. Alternativ bietet sich die Ausführung Compass Cotton an, die mit einem trommelförmigen Baumwollschirm aufwartet. Während erstere ihr Licht durch den Leuchtenschirm ausschließlich nach unten richtet, entweicht bei der Baumwollvariante zusätzlich Licht durch den sanft schimmernden Schirm. Besonderer Clou: beide Compass Pendelleuchten sind wahlweise als zentrale Pendelleuchte, oder als dezentrale Variante erhältlich. Letztere erweist sich als besonders praktisch, wenn kein zentraler Deckenauslass zur Verfügung steht.

1999 folgt die Wandleuchte Moma. Mit ihrem unaufdringlichen, modernen Erscheinungsbild und dem nach unten gerichteten Licht erweist sich Moma als ideales Zonenlicht für Bilder. In diesem Zusammenhang erweist sich auch der Name der Wandleuchte als überaus treffend, erinnert er doch an die Abkürzung für eines der berühmtesten Museen der Welt, das Museum of Modern Art in New York. Mittlerweile ist die Wandleuchte auch als besonders energieeffiziente LED-Variante erhältlich.

2008 gelingt Mathieu mit der spektakulären Pendelleuchte Discocó ein großer Wurf. Die blumenartige Discocó ist inspiriert von der typischen Formensprache der 1960er Jahre. Zentrales Gestaltungselement sind die kleinen Kunststoffscheiben, die der Leuchte ihren naturnahen Look verleihen. Gleichzeitig sind die Scheiben für die außergewöhnliche Lichtwirkung der Discocó verantwortlich. Das Licht bricht sich vielfach in den reflektierenden Scheiben und sorgt so für eine besonders facettenreiche Lichtwirkung. Dank des großen Erfolges ist die Discocó-Familie mittlerweile noch um einige Mitglieder angewachsen: Neben den Pendelleuchten, die mit Durchmessern von 35 bis zu 132 cm erhältlich sind, umfasst die Produktreihe zudem noch eine Wandleuchte, sowie Deckenleuchten mit 53 bzw. 88 cm Durchmesser.

Zu den jüngsten Arbeiten Mathieus für den spanischen Leuchtenhersteller zählt die phantasievolle Leuchtenfamilie Maranga. Name und Form dieser Leuchten symbolisieren eine imaginäre Frucht, die Mathieu während des Designprozesses vor Augen hatte – exotisch, süß und verführerisch. Gleichzeitig greift Maranga die Rationalität und Klarheit auf, die für das skandinavische Design so typisch sind. Der formschöne Leuchtenschirm, durch dessen Zwischenräume das Licht effektvoll entweicht, ist das verbindende Element diese Leuchtenfamilie. Durch die besondere Art der Lichtverteilung entsteht in der Umgebung von Maranga ein faszinierender Lichteffekt, der den Betrachter verzaubert. Maranga ist wahlweise als Tisch-, Steh-, Decken- oder Pendelleuchte zu haben.
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